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Das
Fahrzeug auf der Straße
Mit Einsatz des Fahrzeugs auf der Straße entstehen vielschichtige
Probleme, über die sich der Benutzer eines historischen oder wertvollen
Fahrzeuges zunächst oft keine Gedanken macht. Es spielen die Einflüsse
von Wärme und Kälte eine Rolle, die zu unterschiedlichen Ausdehnungen
der verschiedenen Materialwerkstoffe führen.
Somit entsteht eine mechanische Beanspruchung unter den Materialien
zwangsläufig. Sonnen- und UV-Einstrahlung spielen eine Rolle, wenn es
um den Erhalt von Lack- und Oberflächen geht, die der Lichteinstrahlung
ausgesetzt sind.
Schließlich kommen Wasser und chemische Einwirkungen hinzu, die die zu
kontrollierenden Einflüsse steigern. Auch wenn Taumittel, Split und
Salzstreuungen heute für die meisten wertvollen und historischen
Fahrzeuge kein Thema mehr sind (sie stehen zu diesem Zeitpunkt meist in
der Garage), so sind auch die normalen Einflüsse dazu geeignet,
erhebliche Probleme zu verursachen. Selbst bei Fahrzeugen, die bei
Regen und Nässe niemals bewegt werden, spielt Feuchtigkeit eine
wichtige Rolle.
Durch Erwärmung und Abkühlung des Fahrzeugs entstehen bei einer
relativen Luftfeuchtigkeit spätestens von über 50% Kondensationen in
den Hohlräumen. Hier eingelagerter Staub und Schmutz verbindet sich in
kritischer Weise zu Feuchtigkeitsnischen und -nestern.
Die Zeit und weitere Veränderungen von warm - kalt, naß - trocken
führen in der Folge langfristig zu Korrosionsschäden, die
bekanntermaßen bis hin zur Zerstörung ganzer Fahrzeugsektionen führen
können.
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Es bleibt die
wichtige Erkenntnis, dass relative Luftfeuchtigkeit Feuchtigkeit auch
dort transportiert, wo Regenwasser oder Spritzwasser keinen Einfluß
haben.
Diese relative Luftfeuchtigkeit ist es, die das Fahrzeug in der Summe
von Technik, Karosserie, Holz, Leder, Lack, Chrom und Elektrik
gefährdet.
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