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Bei Werten
oberhalb von 65 % ist die Umgebungsluft zunehmend mit Feuchtigkeit gesättigt
und weniger in der Lage, Wasserdampf aufzunehmen. Im Sprachgebrauch
bezeichnet man diesen Zustand auch bei noch gleicher Temperatur in °C
als Schwüle. Unter Anhäufung solcher Luftzustände kann
eine Bildung von Rheumatismus begünstigt werden.
Körperliche Arbeit wird zunehmend erschwert. Ein sehr weitreichendes
und gravierendes Problem ist das Wohnen unter mitteleuropäischen
Wärmeschutzverordnungs-Bedingungen für Wohn- und Arbeitsräume.
Durch die Verwendung immer besserer Dämm- und Isolationsmaterialien
wird unter Einsatz von Dampfsperren ein natürlicher Luft- und Feuchteaustausch
unterbunden.
In technischen Hinweisen von Fertighaus-Herstellern werden Stoßlüftungen
empfohlen, die aber das permanente Problem der Ansammlung von Wasserdampf
in bewohnten Räumen nicht beseitigen können. Diese Zustände
sind für Mensch und Tier gesundheitsbedenklich und führen
als Dauerzustand zu Erkrankungen.
13
Liter-Klasse
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Einrichtungsgegenstände
nehmen Schaden, Massivholz- und Furniermöbel leiden. Risikoreich
und gesundheitsbedrohlich werden sichtbare Stockflecken, unsichtbare
Pilzsporen und sichtbare Schimmelpilzarten, derer man über 1.000
verschiedene Arten zählt. Auch oberflächliche Reinigung sowie
Sperr- und Schutzanstriche erreichen keine Beseitigung.
Es entsteht ein Belastungsbereich, in dem sich verschiedenste Allergien
ausbilden können. Geruchliche Belästigungen in Extremfällen
sind dagegen nur ein unbedeutendes Übel.
Luftfeuchtewerte, die unter 30% relativer Feuchte liegen, werden nicht
unbedingt als angenehm empfunden, sind aber gesundheitlich absolut unbedenklich.
Das Risiko von Infektionskrankheiten flacht sehr deutlich ab, da Keime
und Viren durch Trockenheit reduziert werden und schließlich absterben.
optimierte
Leistung
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